Selbstpräsentation im Bewerbungsgespräch

Im Bewerbungsgespräch kommt früher oder später immer die Aufforderung an Bewerber*innen, etwas über sich zu erzählen. Dann geht es darum, sich in einer Selbstpräsentation bestmöglich und zugleich authentisch darzustellen. Wir zeigen, was für die Vorbereitung dieser Präsentation notwendig ist. 

Warum die Selbstpräsentation von Personalverantwortlichen eingesetzt wird

Eine Selbstpräsentation gibt Personalverantwortlichen die Möglichkeit, nicht einfach nur die Fakten von Bewerberinnen und Bewerbern zu konsumieren, sondern gleichzeitig aufschlussreiche Informationen.

So können Arbeitgeber  zum Beispiel aufdecken, ob es Lücken im Lebenslauf gibt oder ob der eingereichte CV im Widerspruch zur Selbstpräsentation steht. Darüber hinaus erhalten Personalverantwortliche sofort einen „Live“-Eindruck von Bewerber*innen. In letzter Konsequenz erfahren sie aber auch, ob die Person vor ihnen sich mit dem Unternehmen auseinandergesetzt hat und einen Bezug dazu herstellen kann. Auf diese Weise lässt sich durch die Selbstpräsentation auch abgleichen, ob ausgeschriebene Stelle und Bewerber*in zueinander passen.

Wann erfolgt die Selbstpräsentation im Bewerbungsgespräch?

In der Regel folgt die Selbstpräsentation im Bewerbungsgespräch unmittelbar auf die erste Small-Talk-Phase. Entweder stellt sich dann der Arbeitgeber vor oder Bewerber*innen starten mit der Selbstpräsentation.

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Selbstpräsentation im BewerbungsgesprächHäufig wird sie vom Arbeitgeber Bewerbungsgespräch mit Sätzen eingeleitet, wie „Jetzt möchten wir aber mehr über Sie erfahren“ oder „Stellen Sie sich doch am besten mit eigenen Worten vor“.

Was eine Selbstvorstellung auszeichnet

Diese Aspekte sollten Sie bei der Vorbereitung Ihrer Selbstpräsentation berücksichtigen:

  • Denken Sie immer daran, dass eine Selbstpräsentation nur einen ersten Eindruck von Ihnen vermitteln soll. Es geht nicht erschöpfend um alle Details in Ihrem beruflichen Leben. Vielmehr sollten Sie das Relevante aus Ihrem Leben zur Sprache bringen. 
  • Behandeln Sie Ihre Selbstvorstellung wie einen Werbefilm in eigener Sache. 
  • Es kommt neben der Darstellung der Inhalte auch darauf an, wie Sie sich präsentieren. Es kann sinnvoll sein, die Präsentation im Vorfeld zu üben.

Wichtige Fragen, die Personaler in der Selbstdarstellung interessieren

Versuchen Sie, Ihre Selbstpräsentation wie eine imaginäre Frage-Antwort-Runde zwischen Ihnen und Ihrem Gegenüber aufzubauen.

Folgende Fragen können Ihnen dabei helfen:

  • Woher kommen Sie? Wie alt sind Sie?
  • Haben Sie studiert? Wenn ja, wo?
  • Was haben Sie studiert? Welche Ausbildung haben Sie absolviert?
  • Welche praktische Berufserfahrung bringen Sie mit?
  • Haben Sie schon im Ausland gearbeitet/gelebt?
  • Sprechen Sie Fremdsprachen?
  • Was haben Sie im Ausland gelernt und wie können Sie das in den neuen Job einbringen?

Wichtig ist: Seien Sie in der Selbstpräsentation nicht zu bescheiden. Es geht schließlich um Sie!

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Die Stellenausschreibung als Basis für die Selbstpräsentation

Um einen genauen Bezug zur ausgeschriebenen Stelle herzustellen, sollten Sie sich noch einmal die Stellenausschreibung durchlesen. Oftmals können Sie Ihre Präsentation gezielt anhand des Textes ausarbeiten und Schritt für Schritt aufbauen.

Sinnvoll ist auch eine Gliederung nach der Formel: „Ich bin – ich kann – ich will.“

Ausarbeitung der Selbstpräsentation als Powerpoint oder auf Papier?

Nicht jeder Arbeitgeber hat den Anspruch, dass die Selbstpräsentation in ausgearbeiteter Form erfolgt. Wenn Sie sich sicher sind, tragen Sie diese am besten so frei wie möglich vor. 

Setzen Sie auf eine Powerpoint-Präsentation, sollte diese nicht mehr als fünf Folien haben. Auch hier gilt: Reduzieren Sie alles auf das Wesentliche.

Um beim künftigen Arbeitgeber zu punkten, können Sie Ihre Selbstpräsentation in dessen Corporate Design gestalten.

Die Selbstpräsentation als fester Bestandteil im Bewerbungsgespräch

Fast jedes Bewerbungsgespräch startet nach einer kurzen Intro mit der Selbstpräsentation. Somit wissen Sie bereits, was Sie erwartet. Das ist gut, denn so können Sie sich gezielt darauf vorbereiten. Doch neben der Aufbereitung Ihrer Vorstellung sollten Sie eines nicht vergessen: Die beste Selbstpräsentation steht und fällt mit Ihrem Auftreten. Es hört sich banal an, ist aber hilfreich: Seien Sie am besten Sie selbst.

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