CO2-Einsparung in der Bauwirtschaft

Weltweit suchen Staaten und Regierungen nach Möglichkeiten, um CO2 einzusparen. Das Gas ist in hohem Maße für die Erderwärmung verantwortlich und auch die Bauwirtschaft trägt zu einem hohen Ausstoß bei. Doch es gibt verschiedene Ansätze, die zur Einsparung von CO2 beitragen können.

Wo CO2 bei Gebäuden entsteht

Wer die CO2-Bilanz von Gebäuden betrachtet, findet schnell ganz unterschiedliche Ansatzpunkte, um den CO2-Ausstoß nachhaltig zu senken. Denn nicht nur beim Bau selbst entsteht CO2, sondern auch bereits bei der Herstellung der Baumaterialien und später im laufenden Betrieb des Gebäudes. Für die Bauwirtschaft ergeben sich somit im gesamten Prozess von der Planung über die Entstehung bis zur Nutzung von Gebäuden zahlreiche Möglichkeiten zur CO2-Einsparung.

Auswahl der Baumaterialien – recycelter Beton oder Leichtbeton

Beton ist nach wie vor einer der meistgenutzten Baustoffe für Gebäude. Mit Beton werden Fundamente gelegt, Decken gegossen oder in Fertigbauweise ganze Stockwerke errichtet. Herkömmlicher Beton hat jedoch bei der Herstellung aus Klimaschutzgründen einen Nachteil: Es werden dafür große Energieressourcen benötigt. So muss u.a. der Sand für den Beton geschürft werden. Häufig sind dafür längere Transportwege notwendig.

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Eine mögliche CO2-sparende Variante ist das Beton-Recycling. Es gibt mittlerweile adäquate Methoden, um zum Beispiel den Beton aus abgerissenen Gebäuden wiederzuverwenden. So kann aus einer alten Autobahnbrücke ein komplett neues Gebäude entstehen. Der CO2-Ausstoß ist bei der Aufbereitung von altem Beton deutlich geringer als bei der Herstellung von neuem Beton.

CO2 lässt sich außerdem einsparen, wenn beispielsweise Leichtbeton verwendet wird. Dieser spezielle Beton wird mit recyceltem Kunststoff gemischt. Das Material ist später ebenso stabil und tragfähig wie herkömmlicher Beton. Dafür ist es aber leichter, was bei statischen Berechnungen Vorteile bringt und auch den Transport von Fertigbauteilen aus Leichtbeton CO2-sparender ermöglicht.

Natürliche Baumaterialien – Holz

Holz hat als Baustoff eine sehr lange Tradition. Im Zuge der Klimadebatte erfreut sich der natürliche Baustoff wieder großer Nachfrage. Viele Landesbauordnungen in Deutschland wurden in Bezug auf die Verwendung von Holz im Bau angepasst, um CO2-armes Bauen zu fördern.

Holz hat den Vorteil, dass es zum einen ein nachwachsender Baustoff ist. Zum anderen wird in Holz CO2 gespeichert. Das verbessert die CO2-Bilanz von Gebäuden enorm.

Mittlerweile gibt es schon mehrere Ansätze, sogar Hochhäuser aus Holz zu errichten.

Heiz- und Klimatechnik mit alternativen Energieerzeugern

Ein Großteil der CO2-Emissionen eines Gebäudes entsteht durch das Heizen bzw. Klimatisieren. Die Bauwirtschaft muss bereits verschiedene Vorgaben in Deutschland berücksichtigen, wie das Gebäudeenergiegesetz, das nicht nur eine bestimmte Dämmung und Wärmeleitfähigkeit beim Neubau vorschreibt, sondern auch CO2-arme Heiz- und Klimatechnik empfiehlt.

So lässt sich der CO2-Ausstoß eines Gebäudes drastisch senken, wenn Solarthermie oder Wärmepumpen zum Heizen bzw. Kühlen eingesetzt werden.

Effizientere Nutzung von Flächen

Grundsätzlich wird mehr CO2 im Bau verbraucht, je größer die bebaute Fläche wird. Durch eine effiziente Flächennutzung bei Bauvorhaben wird aber nicht nur CO2 eingespart, sondern die Bauwirtschaft verringert die Versiegelung von Böden.

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Zur effizienten Flächennutzung gehört außerdem, die Raumhöhe nicht unnötigerweise zu vergrößern.

Einsatz von modernen Bauverfahren

Durch die Verwendung moderner Technologien wie Building Information Modeling (BIM) lassen sich Gebäude effizienter planen. So lassen sich unter anderem die Gewerke besser koordinieren, wodurch zum Beispiel überflüssige Anfahrtswege vermieden werden. Gleichzeitig werden auch Baumaterialien effizienter genutzt, wodurch wiederum der CO2-Ausstoß beim Bau gesenkt werden kann.

Nutzung moderner Baumaschinen 

Bagger, Radlader & Co. werden heute meist noch konventionell mit Verbrennermotoren angetrieben. Diese leistungsstarken Baumaschinen benötigen viel Kraftstoff, wodurch die CO-Bilanz auf dem Bau leidet.

Bauunternehmen können zu einem geringeren Kraftstoffverbrauch beitragen, indem sie moderne Maschinen einsetzen. Zusätzlich bietet ein smartes Baustellenmanagement mit intelligenter Planung von Fahrwegen und Bewegungen der einzelnen Maschinen die Möglichkeit, diese effizienter einzusetzen.

Viele Ansatzmöglichkeiten zur CO2-Einsparung

Die Bauwirtschaft ist heute in vielen Bereichen in der Lage, CO2-sparend zu arbeiten. Während bei der Planung von Gebäuden bereits gesetzliche Grundlagen wie das GEG gelten und die spätere Energiebilanz von Immobilien verbessern, gibt es für die Bauplanung und -durchführung noch keine entsprechenden Vorgaben. Die Bauwirtschaft könnte jedoch CO2-armes Bauen als wichtigen USP für Investoren oder künftige Baufamilien nutzen.

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