7 Tipps für Freelancer - So gelingt die Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber

Freelancer prägen die moderne Arbeitswelt. Firmen aus den unterschiedlichsten Branchen setzen für Projekte oder auch längerfristige Engagements auf Selbständige. Nicht umsonst steigt die Zahl der Solo-Selbständigen in Deutschland kontinuierlich an. 2018 gab es in Deutschland laut BMAS mehr als 2,3 Millionen davon. Um noch erfolgreicher mit Unternehmen zusammenzuarbeiten, helfen diese sieben Tipps.

Warum sind Freelancer für Unternehmen interessant?

Das Outsourcing von Aufgaben an Freelancer gehört für Unternehmen jeder Größenordnung in vielen Bereichen zum Standard. Durch die Auslagerung einiger Arbeiten können Firmen mit Freelancern personell flexibel auf die Auftragslage und aktuelle Anforderungen reagieren. Die Arbeit mit Freelancern kann somit zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit beitragen.

So schaffen Sie als Freelancer optimale Voraussetzungen, damit Firmen bestmöglich von Ihrer Expertise und Ihrer Erfahrung profitieren und Sie selbst erfüllt arbeiten können.

1. Bin ich ausreichend vorbereitet?

In einem neuen Projekt möchte man im Team oder bei Auftraggebern einen möglichst guten Eindruck hinterlassen. Nutzen Sie die Zeit, die bis zum Projektstart übrig ist, um sich noch einmal mit dem neuen Auftraggeber und dem Projekt auseinanderzusetzen. Schauen Sie sich auch mögliche Hierarchien und Firmenstrukturen an. Diese Vorbereitung kann Ihnen den Einstieg und die Zusammenarbeit mit Festangestellten enorm erleichtern. 

2. Was wird genau von mir verlangt?

Besinnen Sie sich noch einmal auf das, was in Ihrer Auftragsbeschreibung steht. Benötigen Sie noch weitere Informationen zu Ihrer künftigen Arbeit, fordern Sie diese direkt an. So belegen Sie Ihr Engagement und stärken im Vorfeld das Vertrauen in Ihre Professionalität.

3. Mit wem arbeite ich zusammen?

Sie können im Vorfeld schon einmal Kontakt mit den Personen aufnehmen, mit welchen Sie später zusammenarbeiten werden. So lässt sich schnell das Eis brechen und Sie können ohne lange Vorstellungsrunden direkt mit dem Projekt starten. 

4. Bei der Sache bleiben

Es ist verlockend, sich bei einem neuen Projekt gleich umfassend und ganzheitlich einzubringen. Bleiben Sie jedoch lieber erst einmal bei Ihren umrissenen Aufgaben. Wer neu im Team ist und gleich die Fühler in andere Bereiche ausstreckt, kann die vorhandenen Teammitglieder oftmals vor den Kopf stoßen.

5. Nicht die Stammkunden vergessen

Auch wenn Sie zu einem neuen Projekt gewechselt haben, sollte Sie als Freelancer auch Ihre bisherigen Kunden und Stammkunden nicht vergessen. Halten Sie den Kontakt und fragen Sie regelmäßig nach, ob neue Projekte anstehen, bei welchen Ihre Unterstützung gefragt sein könnte.

6. An weitere Akquise denken

Als Freelancer können Sie nicht wie Angestellte auf ein regelmäßiges und gleichmäßig hohes Einkommen zählen. Deshalb sollten Sie auch bei guter Auftragslage und einem neu gestarteten Projekt nicht mit der Akquise aufhören. Pflegen Sie weiterhin Ihre Profile in Portalen wie Xing oder Linkedin, bauen Sie Ihr Netzwerk aus, nutzen Sie Portale für Freelancer, um nach neuen Projekten zu suchen und optimieren Sie z.B. Ihre Website, um von potenziellen neuen Auftraggebern gefunden zu werden.

 

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Ein Tipp: Wenn Sie Akquise betreiben, ohne dass akuter Druck besteht, neue Aufträge zu generieren, können Sie viel selbstbewusster auftreten und werden für potenzielle Auftraggeber interessanter.

7. Nutzen Sie Projektmanagement-Tools

Um die Zusammenarbeit mit Ihrem Auftraggeber zu strukturieren und Ihre sowie seine Ressourcen so gut wie möglich zu nutzen, arbeiten Sie am besten mit Kollaborations-Tools wie Slack, Trello oder anderen Programmen. So haben Auftraggeber die Möglichkeit, den Arbeitsfortschritt und die erledigten Aufgaben zu kontrollieren. Gleichzeitig wird Ihre Arbeit für den Kunden transparenter und leichter nachvollziehbar.

Es gibt auch spezielle Freelancer-Management-Tools, die nicht nur bei der Aufgabenverteilung und -kontrolle helfen, sondern auch die Abrechnung und Betreuung erleichtern. So profitieren beide Seiten bei der Zusammenarbeit von maximaler Transparenz und Effizienz.

Fazit: Auch beim Wechsel zu einem neuen Projekt immer das nächste im Hinterkopf behalten

Als Freelancer genießen Sie eine große Freiheit bei der Projektwahl. Jedes Projekt, an welchem Sie neu mitarbeiten können, stellt erst einmal finanzielle Absicherung dar. Umso wichtiger ist es, dass Sie gut vorbereitet an die neue Aufgabe gehen. Das bedeutet z.B. sich genau über die Art des Auftrags und den Auftraggeber zu informieren.

Nicht minder wichtig ist es für Selbständige jedoch auch, selbst bei guter Auftragslage und neuen Projekten vorausschauend zu planen und Akquise zu betreiben, um nach einem Projektabschluss nahtlos weiterarbeiten zu können.

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