Gehaltsvergleich in Deutschland – Verdienen Sie was Sie verdienen?

Man working on his laptop

Den richtigen Job zu finden ist nicht immer leicht. Meist geht es darum, Vorlieben und Neigungen zu berücksichtigen, doch auch die Höhe des Gehalts spielt eine nicht unerhebliche Rolle. Viele junge Leute sind der Meinung, dass nur mit einem Studiums-Abschluss ein gutes bis sehr gutes Einkommen erzielt werden kann [1]. Doch auch Berufstätige, die eine Ausbildung durchlaufen haben, haben Chancen auf Top-Gehälter.

Wie hoch das Durchschnittsgehalt in den verschiedenen Bundesländern in Deutschland ist und warum der Gender Pay Gap noch immer ein großes Thema ist, erfahren Sie in diesem Artikel.

Übersicht des durchschnittlichen Bruttostundenlohns in Deutschland

Die Unterschiede des Bruttostundenlohns in den verschiedenen Bundesländern sind sehr hoch. Vor allem im Norden zeichnet sich dies deutlich ab. Den niedrigsten Bruttostundenlohn haben Berufstätige in Mecklenburg-Vorpommern mit durchschnittlich 17,16 € brutto pro Stunde. Über 40% mehr verdienen Arbeitnehmer in Hamburg (24,13 €). Im Westen, einschließlich Berlin, liegt der Bruttoverdienst im Monat bei 3.994 €. In Ostdeutschland sind es nur 3.150 € [2].

Sieht man sich eine Übersicht des gesamtdurchschnittlichen Bruttostundenlohns in allen Bundesländern an, sind die Unterschiede noch deutlicher zu erkennen [3]:

  1. Hamburg: 24,13 €
  2. Hessen: 24,07 €
  3. Baden-Württemberg: 23,58 €
  4. Bayern: 23,15 €
  5. Bremen: 22,59 €
  6. Nordrhein-Westfalen: 22,42 €
  7. Rheinland-Pfalz: 21,37 €
  8. Berlin: 21,64 €
  9. Niedersachsen: 20,90 €
  10. Schleswig-Holstein: 20,12 €
  11. Sachsen: 18,06 €
  12. Brandenburg: 17,84 €
  13. Thüringen: 17,70 €
  14. Sachsen-Anhalt: 17,56 €
  15. Mecklenburg-Vorpommern: 17,16 €

Nicht nur im Verdienst unterscheiden sich die Bundesländer. Auch bei der Wochenarbeitszeit gibt es eine große Kluft. Im Westen beträgt diese 35,3 Stunden, in Sachsen-Anhalt wird mit durchschnittlichen 37 Stunden am längsten gearbeitet. Nur 34,7 Stunden arbeiten Berufstätige in Bremen [4].

Gender Pay Gap – Noch immer ein großes Thema

In Deutschland beträgt der Gender Pay Gap aktuell 21%. Dies ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass Männer und Frauen in unterschiedlichen Berufen arbeiten. Doch auch innerhalb der Berufe sind beachtliche Verdienstunterschiede zwischen den Geschlechtern zu beobachten. Der Gender Pay Gap ist zudem in Berufen stark ausgeprägt, in denen der Stundenlohn überproportional mit den Arbeitsstunden ansteigt. Außerdem weisen Berufe mit einem großen Anteil an Führungspositionen einen höheren Gender Pay Gap auf.

Die aktuelle „So arbeitet Deutschland“-Studie zeigt, dass 77 Prozent der Arbeitnehmer und Freelancer den Gender Pay Gap für Realität halten – viel schlimmer ist jedoch, dass sich dies laut 13 Prozent der Befragten auch in Zukunft nicht ändern muss [5].

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Quellen:

[1] www.welt.de/wirtschaft/karriere/article192302045/Gehaelter-In-diesen-Berufen-verdienen-Sie-ohne-Studium-gut.html

[2] https://www.focus.de/finanzen/karriere/berufsleben/ostdeutsche-arbeiten-laenger-und-verdienen-weniger-offizielle-zahlen-zeigen-hier-gibt-es-deutschlands-besten-bruttolohn_id_10590400.html

[3] www.welt.de/wirtschaft/karriere/article192302045/Gehaelter-In-diesen-Berufen-verdienen-Sie-ohne-Studium-gut.html

[4] https://www.focus.de/finanzen/karriere/berufsleben/ostdeutsche-arbeiten-laenger-und-verdienen-weniger-offizielle-zahlen-zeigen-hier-gibt-es-deutschlands-besten-bruttolohn_id_10590400.html 

[5] https://so-arbeitet-deutschland.com/

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