11 Methoden zur Stressvermeidung am Arbeitsplatz

older man sits in office pod while younger man and lady with red dress on lean over

Zahlreiche Termine, Leistungsdruck, die Vereinbarung von Familie und Arbeit sowie der verstärkte Einsatz von Technologie sind oft Ursachen von Stress am Arbeitsplatz. Doch wie schaffen wir es trotz allem die Dinge im Griff zu behalten und unsere Produktivität am Arbeitsplatz sogar noch zu steigern?

Stress ist nicht ausschließlich negativ. Betrachtet man diesen positiv, so hilft er sogar im Büro, da keine negativen Folgen befürchtet werden müssen. Schlecht für Körper und Geist ist nur die Belastung, die auch als schädlich empfunden wird.

Im Folgenden haben wir ein paar Tipps für Sie zusammengefasst, mit denen Sie effektiv Stress bewältigen, beziehungsweise im Vorhinein vermeiden können. Da jeder Mensch Anspannung unterschiedlich empfindet und verarbeitet, sind die Anregungen als Empfehlung anzusehen.

  1. Organisation ist alles

Strukturieren Sie Ihre Arbeit: Ein einfacher, aber äußerst effektiver erster Schritt zur Stressminderung. Beginnen Sie jeden Tag mit einem aufgeräumten Schreibtisch. Legen Sie sich realistische Tagesziele fest und bringen Sie diese in eine Reihenfolge gemäß ihrer Priorität. So können Sie am Ende des Tages die erledigten Punkte abhaken.

Unerwartete Ereignisse im Arbeitsalltag passieren schnell. Falls Sie daher keine Zeit mehr für einen der heutigen Punkte mit niedriger Priorität finden, kann dieser auf die „To do“-Liste für den nächsten Tag gesetzt werden.

  1. Planen Sie voraus

Vergessen Sie nicht vorausschauend zu planen. Ein wichtiges Meeting, eine Präsentation oder ähnliches stellen gerne einmal einen Stressauslöser dar. Prüfen und aktualisieren Sie Ihren Kalender daher regelmäßig und planen Sie sich feste Zeiten ein, in denen Sie sich auf solche Ereignisse rechtzeitig vorbereiten können.

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  1. Nehmen Sie nicht zu viel Arbeit an

Wenn es um die Übernahme von Aufgaben seiner Kollegen geht, muten sich einige oft zu viel zu. Gegen Vormittag können sich diese kleinen Aufgaben sehr leicht in einen Berg von Arbeit verwandeln. Sie müssen einen Weg finden, um ab und zu „Nein“ zu sagen. 

Antworten Sie stets höflich und zuvorkommend wie beispielsweise: „Ich würde Ihnen wirklich gerne helfen, doch es baut sich bei mir ein Rückstau an Arbeit auf. Falls ich genug Arbeit erledigen kann, werde ich mich später bei Ihnen melden und sehen, was ich für Sie tun kann.“ Damit geben Sie ein klares „Nein“, zeigen aber Ihre Bereitschaft, anderen zu helfen, nachdem Ihre persönlichen Aufgaben erledigt sind.

Falls ein Vorgesetzter versucht, Sie mit Arbeit einzudecken, zeigen Sie ihm Ihre Arbeitsliste und fragen Sie ihn, ob er die Prioritäten ändern möchte, um diese neue Aufgabe einzuschieben. Dadurch geben Sie die Verantwortung an den Vorgesetzten zurück und erklären, weshalb Sie möglicherweise nicht in der Lage sein werden, die Arbeit zum gewünschten Termin abzuliefern.

  1. Machen Sie eine kurze Pause

Falls Ihnen die Arbeit zu viel wird, entwickeln Sie Ihre eigene Methode für ein paar Sekunden abzuschalten. Die „Quadrat-Atmung“ oder Augenübungen sind hervorragende Methoden, um sich selbst zu beruhigen. Gehen Sie daraufhin ein paar Schritte zur Küche oder Kaffeemaschine, einfach nur, um die Umgebung zu wechseln.

Die Pause sollte jedoch nicht lange andauern, da Sie sonst aus dem Arbeitsrhythmus herauskommen. Ein bis zwei Minuten genügen, um sich neu zu orientieren.

  1. Betätigen Sie sich sportlich und achten Sie auf eine gesunde Ernährung

Einfache Dinge, wie gesund essen, oder in Bewegung zu bleiben, machen viel aus. Verzichten Sie, wenn möglich, auf Fertiggerichte, fettige Speisen und stark zuckerhaltige Getränke während der Arbeitszeit. Genussmittel wie Alkohol oder Nikotin sind ebenfalls leichte Stressauslöser, auch wenn sie für kurze Zeit stressabbauend wirken. Auf lange Sicht gesehen werden Sie damit den stressigen Situationen nicht entgehen können.

In Verbindung mit einer gesunden Ernährung ist sportliche Betätigung ebenfalls eine sehr gute Möglichkeit, Arbeitsstress zu bewältigen. Das bedeutet nicht, dass Sie zu sportlicher Höchstform auflaufen müssen. Ein täglicher Spaziergang oder eine Runde Schwimmen reicht schon aus, um wieder Energie zu tanken.

Die folgende Infografik zeigt Ihnen eine kleine Übersicht über die wichtigsten Tipps zur Stressvermeidung am Arbeitsplatz (bitte klicken, um zu vergrößern):

Stressvermeidung

  1. Machen Sie eine Mittagspause

Viele Mitarbeiter fühlen sich unwohl, wenn Sie sich Zeit für Ihr Mittagessen nehmen. Fallen Sie aber nicht in dieses Muster. Jeder Manager weiß, dass eine Pause in einer anderen Umgebung Sie nur produktiver werden lässt. Nehmen Sie sich daher unbedingt die Zeit für ein Mittagessen oder einen kurzen Spaziergang.

  1. Gönnen Sie Ihrem Körper genug Schlaf

Wer ausreichend schläft ist deutlich weniger anfällig für Stress. Zusätzlich ist man im Büro konzentrierter und arbeitet effektiver.

Nicht jeder benötigt sieben bis acht Stunden Schlaf. Sie selbst wissen am besten, wie viel Ruhe Sie benötigen, um fit zu sein. Finden Sie für sich selbst die richtige Menge an nächtlicher Erholung, mit der Sie gut im Berufsalltag klarkommen.

  1. Bauen Sie eine Stress-Toolbox auf

Für den Fall, dass Ihnen Ihre Arbeit zu viel wird, müssen Sie sich dafür Lösungswege überlegen. Im Internet gibt es zahlreiche Vorschläge zu diesem Thema und einige grundlegende Techniken, um Ihr Stressniveau zu senken. Schon tiefes Durchatmen ist hervorragend geeignet, um sich wieder zu sammeln.

Eine andere Methode, um Stress abzubauen ist, sich einen virtuellen Platz im Kopf zu schaffen, aus dem Sie positive Energie und Gedanken ziehen können, wie zum Beispiel Ihren Lieblingsstrand oder Ihr Lieblingsrestaurant. So können Sie schnell Ihre Laune verbessern. Manchen hilft es auch, einen kleinen Ball, Stift oder ein Andenken in der Hand zu halten, um herunterzufahren.

  1. Versuchen Sie nicht immer, Perfektion zu erzielen

Jeder gute Mitarbeiter versucht in allen Bereichen sein Bestes zu geben. Doch jeder macht einmal Fehler, das ist menschlich. Auch Managern und leitenden Führungskräften unterlaufen Missgeschicke. Seien Sie deshalb nicht zu perfektionistisch und zu kritisch mit sich selbst. Der Trick ist, zu Ihren Fehlern zu stehen, sie zu verinnerlichen und folglich aus ihnen zu lernen.

  1. Sprechen Sie mit Ihrem Vorgesetzten 

Falls Sie sich unter enormen Druck fühlen, sprechen Sie mit Ihrem Manager. Meist ist diesem gar nicht bewusst, welchen Stress Sie haben und wie Sie sich fühlen. Sobald Sie ihn darüber informiert haben, kann er Ihnen mehr Zeit und Ressourcen geben. Seine Priorität ist, die Arbeit erledigt zu bekommen. Ein Teammitglied, das unter Arbeitsdruck leidet, wird diese Aufgabe für ihn nicht einfacher machen. Sprechen Sie also mit Ihrem Vorgesetzten und bitten Sie um dessen Unterstützung.

  1. Legen Sie sich einen Plan B zurecht 

Ein sicheres Anzeichen für Ihren übermäßig gestressten Zustand ist meist der Gedanke, dass dieser Job Ihr Ein und Alles ist und es keinen anderen Ausweg oder andere Optionen gibt. Das ist natürlich falsch. Kein Job ist der einzige Job, den Sie jemals haben werden. Es gibt andere Arbeitgeber, die Sie liebend gerne einstellen, falls Ihre aktuelle Rolle nicht die Richtige für Sie ist.

Versuchen Sie daher, die Kontrolle über Ihre Arbeitssituation zurückzugewinnen. Schalten Sie einen Gang zurück und schauen Sie sich Ihre weiteren Möglichkeiten an.

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